Amnesty International Menschenrechte in Lateinamerika

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Menschenrechte in Lateinamerika

Diese Website informiert vornehmlich über die Aktivitäten der Gruppe 1467 von Amnesty International. Die Berliner Gruppe engagiert sich für Menschenrechte in verschiedenen Ländern Lateinamerikas.

Amnesty International Urgent Actions in Mittelamerika & Südamerika -> Eilaktionen in Deutsch -- Urgent Actions in English -- Acciones Urgentes en Español

Unsere Brief in spanisch zur Urgent Action Mexico UA-006/2019 von 22.01.2019: Zwei Menschenrechtler getötet, weitere in Gefahr: bereitgestellt zum Treffen am 11.02.2019 ==> "Brief an die Innenministerin" ==> "Kopie an Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten in Berlin"

Veranstaltungen:

Kampf für Indigene Landrechte in Mexico, 03.04.2019 19:00 Uhr
Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie & Menschenrechte,Greifswalder Str.4, 10405 Berlin

Veranstaltung mit Menschenrechtsverteidigerin Isela González - Direktorin Alianza Sierra Madre A.C. (ASMAC) Chihuahua, Mexico

Sprachen: Spanisch mit Deutscher Übersetzung

Alianza Sierra Madre Website -> http://alianzasierramadre.org
Alianza Sierra Madre organiza sus actividades en tres ejes de trabajo relacionados entre sí: Derechos Humanos de los Pueblos Indígenas; Conservación Biocultural y Comunidades Sustentables; a partir del acompañamiento de procesos de empoderamiento que favorezcan el mejoramiento de las condiciones de vida de los habitantes de la Sierra Tarahumara.

Isela González Díaz
Hintergrundinformationen:

Mexico: Caught Between Bullets and Neglect: Lack of Protection for Defenders of the Territory in the Tarahumara Sierra - Amnesty International Report (Englisch, Spanisch)

'A hitman could come and kill me': the fight for indigenous land rights in Mexico -> The Guardian: Newspaper Article, 21.7.2018
Nurse-turned activist Isela Gonzalez lives with bodyguards and constant threat in her fight against destructive economic interests

(Zur Thema: "Hoffnung für die Menschenrechte in Mexiko?" - Tagung: Donnerstag, 28. März 2019 19.00 Uhr - Freitag, 29. März 2019 18.30 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin Schumannstr. 8, 10117 Berlin)


Vergangene Aktionen:

EL SALVADOR VOR DEN PRÄSIDENTSCHAFTSWAHLEN - WAS WIRD AUS DEN MENSCHENRECHTEN?

Menschenrechtsaktivistin Ana Carolina Amaya Tobar berichtete

Donnerstag, 15. November 2018 von 19:00 bis 21:00 \\ Winsstraße 12, 10405 Berlin, Deutschland

In El Salvador regiert seit 10 Jahren die linke FMLN. Bei den Präsidentschaftswahlen im Februar 2019 stellen sich für die nächste Amtsperiode ein ultrarechter, ein rechter und ein Kandidat der FMLN zur Wahl. Welche Partei auch immer gewinnen wird - die Folgen für die bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte sind gravierend.

Wird die Wasserversorgung endgültig privatisiert? Werden die 15 000 Soldaten, die die Straßen (un)sicher machen, in die Kasernen zurückkehren, wie es die Verfassung vorschreibt? Wird es gelingen, das Ausmaß der Gewalt zu reduzieren? Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren mit der Menschenrechtsaktivitstin Ana Carolina Amaya Tobar.

Die Veranstaltung fand in spanischer Sprache statt und wurde konsekutiv gedolmetscht.

Eine Veranstaltung der Lateinamerika-Gruppe von Amnesty International Berlin,

Inkota-netzwerk: http://www.inkota.de

Patenprojekt Atiquizaya - PPA: http://www.ppa-patenprojekt.de

Ana Carolina Amaya Tobar setzt sich seit mehr als zwanzig Jahren für sozio-ökologische Anliegen ein. Sie begleitet und berät Gemeinden in El Salvador, wenn es um die Themen Wasser, Territorium, Biodiversität, Klimawandel und Risikomanagement geht. Auf diesen Feldern macht sie auch Advocacy-Arbeit gegenüber der salvadorianischen Regierung und auf internationaler Ebene. Derzeit arbeitet sie für die Unidad Ecológica Salvadoreña UNES.

Bisherige Aufgaben, unter anderem: - Begleitung des kommunalen Widerstandes gegen die Privatisierung des Wassereinzugsgebietes des Rio Acachapa - Erarbeitung eines Rahmengesetzes zum Klimawandel in El Salvador - Moderatorin der mesoamerikanischen Kampagne für Klimagerechtigkeit 2009-2015 (Campaña Mesoamericana para la Justicia Climática)

La Unidad Ecológica Salvadoreña, UNES -> http://www.unes.org.sv/
La Unidad Ecológica Salvadoreña, UNES, es una ONG que lucha por la protección y conservación del medio ambiente en El Salvador y en el ámbito regional.

Schreib für die Freiheit - Der Briefmarathon 2017

Dein Brief kann Leben retten!



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Umweltaktivistin Ruth Buendia bei der FU-Ringvorlesung am 23. November

Vortrag und Diskussion mit Riccarda Flemmer (GIGA Hamburg) / Ruth Buendía (CARE Peru/ Organización Asháninka)


http://www.lai.fu-berlin.de/disziplinen/politikwissenschaft/veranstaltungen/Programm-Ringvorlesung.pdf

Umweltaktivistin Ruth Buendia informiert über die Situation der indigenen Gemeinschaft der Ashaninka in der Amazonas-Region von Peru. Der Lebensraum ihres Volkes ist durch die Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen bedroht. Für ihren Einsatz gegen den Bau von Staudämmen erhielt Buendia 2014 den Goldman Environmental Prize. https://www.youtube.com/watch?v=EqQ1AEjIMAg

am Donnerstag, den 23. November 2017 um 16:00 Uhr
im Projekthaus Boltzmannstr. 1, 14195 Berlin

  • spanisch


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Menschenrechte in Mexiko im taz.café am 18. September

Podiumsvortrag* und Diskussion mit Pater Alejandro Solalinde


Die Flüchtlingskrise in Zentralamerika spitzt sich immer weiter zu. Jedes Jahr machen sich hunderttausende Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador auf den lebensgefährlichen Weg durch Mexiko in die USA. Sie fliehen vor Gewalt und Perspektivlosigkeit. Doch auch in Mexiko werden die Geflüchteten oft angegriffen und diskriminiert. Pater Solalinde engagiert sich unermüdlich für den Schutz und die Fürsorge dieser Menschen. Unter anderem ist er Leiter der Unterkunft „Hermanos en el Camino“ in der Gemeinde Ixtepec. Wegen seines Einsatzes wird er von vielen Seiten bedroht und schikaniert.

Der Abend bietet die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeit Solalindes und aktuelle Entwicklungen in Mexiko zu bekommen.

am Montag, den 18. September 2017 um 19:30 Uhr
im taz.café (Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin)

  • spanisch, konsekutiv gedolmetscht


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Im Rahmen der 67. Berlinale lädt die Ko-Gruppe Menschenrechte und indigene Völker zur Vorführung des Dokumentarfilms

"Hija de la laguna"/"Daughter of the Lake" (Peru 2015)

am 15. Februar 2017 um 20 Uhr im Berlinale Social Bus ein. (Standort: Alte Potsdamer Straße, zwischen Potsdamer Platz und dem „Berlinale-Palast"). Der Film wird auf Spanisch mit englischen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Nelida ist eine Frau in der peruanischen Provinz Cajamarca, die mit den Geistern des Wasser spricht. Als ein internationaler Bergbaukonzern in der Region Gold entdeckt, gerät der nahegelegene See in Gefahr, den Nelida als ihre Mutter betrachtet. Gemeinsam mit den Bäuerinnen und Bauern beginnt Nelida den Kampf gegen einen schier übermächtigen Gegner, um die Zerstörung des lebenswichtigen Sees und der Natur zu verhindern.

In dem Dokumentarfilm wird auch der Fall der peruanischen Kleinbäuerin Máxima Acuña aufgegriffen, für die sich Amnesty International beim Briefmarathon 2016 eingesetzt hat. Der Berlinale Social Bus 2017 ist ein gemeinsames Projekt von ChariTea, Viva con Agua de Sankt Pauli und Amnesty International Deutschland.

Website zum Film mit Trailer: http://hijadelalaguna.pe

Website der Amnesty-Gruppe "Menschenrechte und indigene Völker": http://www.amnesty-indigene.de

Website von Amnesty International Deutschland: http://www.amnesty.de

Facebook-Site des Berlinale Social Bus 2017: https://www.facebook.com/events/205078099959678/


Konzertlesung mit Musik von Adriana Balboa



Adriana Balboa

am 9. Dezember 2016 vom 19:30 bis 21:30
im Aktionsraum für Menschenrechte, Brunnenstraße 188-190, 10119 Berlin

"Triste suena mi guitarra y al asunto lo requiere" (Triste aus Ginasteras Ballet "Estancia", "Martín Fierro" (1872) von José Hernández)

Anlässlich des Tages der Menschenrechte veranstalten wir eine Konzertlesung mit Texten von Eduardo Galeano, Roberto Bolaño u.a.

Musikalisch begleiten wird uns Adriana Balboa (Gitarre) mit Werken von Alberto Ginastera und Abel Carlevaro. Einen kleinen Eindruck von der Musik könnt ihr auf ihrer Website erhalten: http://www.adriana-balboa.net/

Filmvorführung am 18. Juni 2016 um 19 Uhr im Kino Moviemento:

AGROkalypse - Der Tag an dem das Gensoja kam


Die Lateinamerika Gruppe von Amnesty International, zusammen mit Regisseur Marco Keller und FIAN, heißt Sie herzlich zum Berlinpremiere des Filmes AGROkalypse am 18. Juni 2016 um 19 Uhr im Kino Moviemento willkommen.

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Der Film zeigt, wie sich die Guaraní-Kaiowá immer mehr mit der Tatsache konfrontiert sehen, ihre Lebensgrundlage zu verlieren. An den Rand gedrängt und ihrer Kultur weitgehend beraubt, versuchen sie ein letztes Stück Identität zu bewahren. Porträtiert wird außerdem das Engagement des Bio-Pioniers Wolfgang Heck. Wie beides miteinander in Verbindung steht und welche Rolle dabei ein 75-jähriger Franziskaner spielt, wird nach und nach aufgelöst.

Mehr Infos unter und Filmtrailer auf: www.agrokalypse.de






Menschenkette am 19. Juni 2016:

Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni machen wir bei der Aktion Hand in Hand gegen Rassismus mit. Ab 14 Uhr wird dabei in Berlin eine Menschenkette als Zeichen der Solidarität gebildet. Unabhängig von Glaube, Herkunft, Hautfarbe, sexueller Identität und körperlichen Möglichkeiten - wir stehen für die Unantastbarkeit der Menschenwürde und die Wahrung der Menschenrechte.

Weitere Infos: http://hand-in-hand-gegen-rassismus.de






Jeder Brief zählt - Der Briefmarathon 2015

Jedes Jahr organisiert Amnesty International zum internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12. einen Briefmarathon. Vom 4. bis 18. Dezember waren die Menschen weltweit aufgerufen, ein Appellschreiben für die Menschenrechte zu verfassen und sich für ausgewählte Fälle einsetzen. Wie jedes Jahr haben wir auch 2015 im Kino der Kulturbrauerei Unterschriften für Inhaftierte in El Salvador, Mexiko,Saudi-Arabien und Usbekistan gesammelt.

Weltweit wurden 2015 rund 1,8 Millionen Briefe und E-Mails im Rahmen des Briefmarathons verschickt. Unsere Gruppe hat 136 Unterschriften von Unterstützern gesammelt. Auch in den Vergangenheit haben wir Betroffene von Menschenrechtsverletztungen mit Briefen unterstützt, u. a. Miriam López aus Mexiko (2013):




„Der Briefmarathon war sehr gut. Ich habe den Eindruck, dass die Behörden dadurch unter Druck gesetzt wurden. Als ich all die Bilder auf meiner Facebook-Seite gesehen habe, konnte ich gar nicht glauben, dass sie von Menschen auf der ganzen Welt geschickt wurden. Es tut gut zu wissen, dass alle meinen Fall kennen. Und sie kennen ihn nicht nur, sie helfen mir auch. Zu wissen, dass andere mich unterstützen, hilft mir sehr.[...]

Ich danke allen, die mich in meinem Kampf um Gerechtigkeit unterstützt haben. Vollständige Gerechtigkeit kann es nie geben, aber das Wichtige ist, dass wir es versuchen. Bitte unterstützt mich auch weiterhin. Wenn es nur um eine einzige Person geht, ist es den Behörden egal. Danke, dass ihr mir helft, obwohl ihr mich gar nicht kennt. Danke für die Karten, die Lichter, für alles. Vielen Dank!“

Miriam López, Mexiko





Veranstaltung zu Landraub und Landrückgabe in Kolumbien:
"BEDROHT, VERTRIEBEN, BESTOHLEN - MUTIGER DENN JE"

Seit drei Jahren bemüht sich die Regierung Kolumbiens, gewaltsam geraubtes Land an Millionen Vertriebene zurückzugeben. Land tatsächlich zurückerhalten, haben bisher viel weniger als erhofft. Gewachsen sind hingegen die Gefahren für diejenigen, die sich für die Rückgabe gestohlenen Landes und die Rechte der Opfer stark machen. Mit den kolumbianischen MenschenrechtsverteidigerInnen Belinda Márquez und Claudia Erazo beleuchteten Amnesty International und Misereor die Ursachen von Landraub und Vertreibung in ihrer Heimat und die Perspektiven der schwierigen Landrückgabe inmitten eines nach wie vor andauernden bewaffneten Konfliktes.

Die Veranstaltung fand am Freitag, 24. April 2015, 18.30 Uhr im taz.café (Rudi-Dutschke-Straße 23, Berlin) statt.

Mit Belinda Márquez, Sprecherin der Kleinbäuerinnenvereinigung ASOMUPROCA in der Gemeinde Playones de Pivijay, Departement Magdalena,
und Claudia Erazo, Anwältin und Direktorin des kolumbianischen Menschenrechtszentrums Corporación Jurídica Yira Castro.

Im Anschluss zeigten wir den Dokumentarfilm Tranquilandia (2014, 56min, OmdtU) von Joel Stängle.

 

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